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Workshop ZUKUNFTSWERKSTATT des Gewerbe- und Verkehrsvereins Rockenhausen e.V.
DOKUMENTATION: ABLAUF UND ERGEBNISSE
Relevante Ergebnisse und Ziele sind fett/kursiv gesetzt. Besonders wichtig ist Abschnitt V (Realisierung), denn dort sind die eigentlichen Ergebnisse benannt, und ebenso die Personen, die Verantwortung für Aufgaben und Weiterführung von Ideen übernommen haben. [direkter Sprung zu Abschnitt V, Realisierung]
Ort: Filmsaal Donnersberghalle Zeit: Donnerstag, 21. Februar 2003; 18:30 bis 22:30 Uhr Moderation: Stefan Dietz, Agentur Aufwind Teilnehmer: Creativ Moden (Marion Keiper), RAe ZMP (Tobias Münch), Schloyer (Axel Voigt*), Reisebüro Nicolaus (Christa und Manfred Nicolaus), Adler-Apotheke (Hartmut Bartelt), Geschenk-Bazar (Sabine Metz-Krupp und Rainer Krupp), Maler Schmidt (Otto Schmidt), AOK (Willi Hölzle), Alles um das Rad (Wolfgang Dietz), AMT (Helmut Jilek und Michael Peifer), VG Rockenhausen (Friederika Will, Gerd Fuhrmann, Erhard Luxem*), Wolfsgruber Haustechnik (Frau Wolfsgruber), Mork Team (Steffi und Werner Mork), Druckerei Riemann (Herr Scheidel und Herr B. Riemann), Bücherhütte (Nejla und Thomas Schmitt), Harrys Imbiss (Harald Niemann), Carisma (E. Frosch), Bäckerei Kuhn (Klaus Kuhn), Arcotop (Hans-Peter Mohr), Kreutz Webdesign (Christian Kreutz), A und Lu’s Laden (Marianne Collins), Rheinpfalz (Egon Busch), Wochenblatt (Petra Woll* und Dagmar Schenk*), LGT Wirth (Helmut Wirth), Achenbach+Gauer (Ralf Tenz), Bistro Jaune (Uwe Hager), SK Donnersberg (Bernd Klein*), Brillen Georg (Wolfgang Kremser*), Keiper (Roland Fuchs) [* = nicht bis zum Ende des Workshops anwesend]
I. Imbiss, Getränke und lockere Konversation
II. Begrüssung und Einführung Tobias Münch (1. Vors.) und Stefan Dietz (Moderator) Thema: Ziele und Perspektiven für den GuVV Rockenhausen
III. Kritikphase Fragestellung: Welche Engpässe und Kritikpunkte gibt es am derzeitigen GuVV, seinen Aktivitäten, seinen Strukturen? - stichpunktartige Ideensammlung durch 2-3-köpfige Minigruppen - Strukturierung und Zusammenfassung der Punkte zu Themenkomplexen - als wichtige Komplexe, zu denen Handlungsbedarf besteht, werden erkannt:
- Kommunikation nach aussen (vom Verein in die Öffentlichkeit)
- Handelsentwicklung
- Kommunikation nach innen (zwischen Mitgliedern, zwischen Verein und Mitgliedern)
- Engagement und Wir-Gefühl
- Namensgebung und Logo
- Vereinsfinanzen
IV. Utopiephase Fragestellung: Wie könnten anstehende Probleme im Jahr 2020 gelöst sein/werden, wenn alle Ansätze garantiert funktionieren würden, Geld keine Rolle spielte, keine sonstigen Hindernisse mehr existierten?
Fünf Kleingruppen entwickeln folgende Utopien zu je einem Themenkomplex.
Gruppe „Gemeinschaftssinn“:
- viele helfende Hände arbeiten am gemeinsamen Ziel
- Kreativität und Einsatz machen jedem Spass
- ideal funktionierender Ideenaustausch
- Zeit und Geldmittel sind immer da
- gemeinsam kommen wir schneller zum Ziel
Gruppe „Geldmittel des Vereins“:
- neue Einnahmequelle durch Werbung
- ‚Pflicht’-beitrag für alle Gewerbetreibenden (egal, ob Mitglied oder nicht)
- höhere Mitgliedsbeiträge
- Beteiligung des Vereins an Gewerbesteuereinnahmen und Kirchensteuer
- neue Einnahmen durch eine Waschbox oder Eintritt bei der Leistungsschau
- Werbeflächen auf Autos verkaufen
- Mautgebühr in der Innenstadt, Parkgebühr im Parkhaus
- stärkeres finanzielles Engagement der Banken
Gruppe „Logo und Name“:
- Slogan: AktivTeam Rockenhausen – gemeinsam handeln
- bei Veranstaltungen tragen Personen das Vereinslogo
- Hinweiszettel (Flugblatt) für Verein und seine Aktivitäten
- jedes Geschäft benutzt das Logo des Vereins
Gruppe „Innere Kommunikation“:
- monatliches Helfertreffen, wöchentliche Vorstandssitzungen
- Computer für alle, eMail-Anschluss für jeden
- neue Struktur schaffen: z.B. Kooperative statt Verein
- Pflichtmitgliedschaft für jedes Unternehmen in Rockenhausen
- überregionale Verbindungen knüpfen zu Marketingagenturen, Seminarveranstaltern, …
- alle Arbeitsgruppen des Vereins arbeiten eigenverantwortlich mit eigenem Budget
- Online-Ideenbörse und Stellenbörse
- hauptamtlicher Geschäftsführer
- jeden Monat eine Fortbildungsveranstaltung für die Mitglieder
- jeder ist 1. Vorsitzender und weiss immer alles
- Aktivitätskalender (auch mit den kleinsten Kleinigkeiten)
- jedes Unternehmen informiert alle andern Mitglieder über seine eigenen Aktivitäten
Gruppe „Kommunikation und Wirkung des Vereins nach aussen“
- Online-Einkauf bei allen Unternehmen mit einem gemeinsamen Warenkorb ist möglich
- bis spätabends Abholmöglichkeit der Sammelbestellung an zentraler Stelle
- GuVV als Veranstalter von Top-Events (z.B. Rock-Festival)
- zus. mit Stadt Gewerbeflächenmarkt aufbauen (mit Mitspiegel etc.)
- Kundenzeitschrift und Mitgliederzeitschrift
- elektronische Infoterminals und Werbe-Laufschriften im Stadtgebiet
- Kundenbefragungen
V. Realisierung
Aus den Ideen der Utopiephase werden im Plenum konkrete Vorschläge herausgefiltert, bei denen eine Umsetzung sinnvoll und auch möglich ist. Die entstehende Liste der „Vorhaben, die uns weiterbringen“ wird entsprechend der Bedeutung der einzelnen Punkte gewichtet. Die Liste enthält folgende Vorhaben, denen akute Bedeutung zugemessen wird:
- Leerstandsmanagement
- Aktive Gewerbeansiedlung
- Planung eines überregionalen Top-Events
- Pressearbeit & PR
- Mailingaktion als Gemeinschaftswerbung
- Aufbau eines Informationsnetzwerks
- Kundenbefragung
- Arbeitskreise im Verein bilden oder einteilen
- Finanzierungskonzept u. Beitragsstruktur überarbeiten
- Jour fixe (z.B. in Form eines Stammtisches) einrichten
- Homepage weiter ausbauen
- Kundenzeitschrift entwickeln
- Neues Logo + neuer Name sind nötig
- Hinweisschilder am Ortseingang und innerorts überarbeiten
Mehrere Kleingruppen nehmen sich je ein Objekt vor und arbeiten dieses möglichst detailliert aus. Die Kleingruppen präsentieren anschliessend die folgenden Ergebnisse im Plenum.
Gruppe „überregionales Top-Event“:
- Ziel: Entwicklung einer Veranstaltung (pro Jahr?), die welt- oder zumindest bundesweites Medieninteresse erzeugt.
- Veranstaltungsideen: Sport, Musik (Rookie-Fest), Spiele ohne Grenzen, TV-Event, Ausstellung, Papstbesuch, Wundererscheinung, Woodstock.
- Erste Schritte: Kontakt knüpfen zu SWR und RPR; Kontakt zu Joy Fleming und Stefan Flesch aufnehmen (die kennen wieder jemanden …).
- Offene Fragen: Wo?, Finanzierung (evtl. Sponsoring)?, Kontakte?
- Weiterführung durch: Roland Fuchs, Tobias Münch (als nicht anwesende Personen werden zudem vorgeschlagen: Bertram Schwind, Herbert Hesch)
Gruppe „Mailings als Gemeinschaftswerbung“
- Ziel: Kundenansprache, - bindung und – information durch Werbebriefe, die vom GuVV zentral versandt werden
- Ideen: Information der Kunden über Aktivitäten und besondere Ereignisse in Rockenhausen; persönliche Ansprache; Kundenbindung durch positive Einstimmung; Adressdaten können durch Weihnachts- und Ostergewinnaktion gesammelt werden
- Erste Schritte: Adressen ab sofort nicht mehr vernichten, sondern aufbewahren (u. benutzen!)
- Offene Fragen: Wie und durch wen erfolgt die Datenerfassung?, Finanzierung?
- Weiterführung durch: Klaus Kuhn, Wolfgang Dietz
Gruppe „Hinweisschilder“
- Ziel: eine sinnvolle Beschilderung an allen Ortseingängen, sowie innerorts soll Ortsfremde zu relevanten Punkten führen
- Ideen: ausserhalb allgemeine Hinweise (Parkgelegenheit, Übernachtungsmöglichkeit, Restaurants, …); innerorts Verkehrsführung durch Hinweistafeln; an zentralen Plätzen Stadtpläne
- Erste Schritte: innerörtliche Hinweise existieren bereits; weitere Beschilderung ist bereits durch VG veranlasst
- Weiterführung durch Absprache zwischen Vorstand und Stadt/VG
Gruppe „Logo + Name“
- Ziel: zeitgemässe Namensgebung und Präsentation
- Ideen: durchgängig einheitliches Erscheinungsbild in Medien, Internet, Drucksachen etc.; öffentlichkeitswirksame überregionale Präsentation durch Logo und Namen
- Erste Schritte: Druckerei Riemann fertigt verschiedene Entwürfe an; Christian Kreutz fertigt einen Entwurf an; Vorstand erstellt Namensvorschläge; Vorstellung der Entwürfe und Entscheidung darüber bei der nächsten Mitgliederversammlung
- Weiterführung durch: J. Scheidel, B. Riemann, Christian Kreutz, Vorstand
Gruppe „PR und Pressearbeit“
- Ziel: Angemessene Darstellung des GuVV, seiner Interessen und Aktivitäten in der Öffentlichkeit
- Ideen: vereinsintern Zuständigkeit klären (Pressebeauftragten ernennen oder Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit); direkte Gespräche mit Presseorganen führen; Informationsaustausch innerhalb des Vereins sicherstellen (Infofluss von Vorstand oder einzelnen Arbeitskreisen zum Pressebeauftragten); Presseverteiler erstellen (Zeitungen, Radiosender, Freizeitmagazine, Internet-Veranstaltungskalender, …); vor grösseren Veranstaltungen Pressegespräche (-konferenzen) einberufen
- Erste Schritte: Daten für Presseverteiler sammeln; Kontakt zu Presseorganen aufbauen
- Weiterführung durch: Hans-Peter Mohr, Christian Kreutz
Gruppe „Kundenzeitschrift“
- Ziel: Information, Werbung und Unterhaltung der für ROK wichtigen Klientel
- Idee: Information über Gewerbe, Handel, Handwerk, medizin. und freie Berufe; Werbung; Unterhaltung (Rätsel, TV-Teil); Ausführung durch spezialisierten Fachverlag; redaktioneller Teil in eigener Verantwortung; Branchenmix ist in Rockenhausen fast ideal vorhanden und muss transparent gemacht werden;
- Erste Schritte: Infos über spezifische Anbieter recherchieren; Arbeitskreis gründen
- Offene Fragen: Welche Kosten fallen an?; Wer übernimmt die Redaktion?
- Weiterführung durch: Hartmut Bartelt
Gruppe „Arbeitskreise und –Gruppen im GuVV)
- Ziel: Aktionen und Veranstaltungen des GuVV sollten durch eigenverantwortliche Arbeitskreise ausgearbeitet und durchgeführt werden.
- Ideen: Begeisterung und Motivation sind in kleinen, themenorientierten Arbeitskreisen leichter zu erreichen; regelmässige AK-Treffen; Gruppenfindung nach Interessenschwerpunkten; häufige Präsentation der Ergebnisse; mögliche Themen: Osteraktion, Keksaktion, Herbstfestwagen, Familiennachmittag usw.
- Erste Schritte: interessierte Teilnehmer herausfinden; Termine festlegen
- Offene Fragen: Wie kann die Fortdauer der Teilnahme sichergestellt werden?
- Weiterführung durch: Vorstand
Im Plenum einigt man sich darüber hinaus auf folgende allgemeine Massnahmen:
- Erstellung einer fotografischen Dokumentation und eines schriftlichen Protokolls der Zukunftswerkstatt.
- Versendung des Protokolls an alle Teilnehmer der Zukunftswerkstatt (und zusätzlich mit dem nächsten Rundschreiben an alle Mitglieder des Vereins).
- Erstellung einer Übersicht über mögliche Arbeitskreise (AK) durch den Vorstand.
- Die jeweils bei „Weiterführung durch:“ benannten aktiven Leute stellen ihre bis dahin erreichten Ergebnisse bei der nächsten Mitgliederversammlung vor.
VI. Schlussworte, Verabschiedung, Aufräumen und gemeinsames Bier im Bistro
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